Wandern & Bergsteigen in Maria Alm
Wege, Almen und ernste Berge – ehrlich gewählt
Wandern rund um Maria Alm ist mehr als Natrun und Prinzensee. Die Region Hochkönig bietet 340 Kilometer beschilderte Wanderwege: leichte Wege im Tal, stille Übergänge, Almen mit Einkehr – und ernsthafte Bergtouren im Steinernen Meer und am Hochkönig. Das Schönste an dieser Auswahl? Dass du sie ehrlich zur Tagesform wählen darfst.
Vom Hatzbauer aus bist du dafür ideal gestartet: Kleine Runden beginnen direkt ab Hof, und die großen Ausgangspunkte erreichst du in wenigen Minuten. Nur eines bleibt immer gleich – Wetter prüfen, genug trinken, gutes Schuhwerk, und bei alpinen Touren lieber früh los als zu spät.
Tour 1: Gasteg, Höfe und Ritzensee
Diese Tour ist für alle, die Maria Alm ruhig und bodennah erleben möchten. Keine Gipfelnummer, sondern ein Tag mit offenen Wiesen, Höfen, Blicken Richtung Steinernes Meer – und diesem guten Gefühl, einfach loszugehen, ohne ein großes Ziel erzwingen zu müssen.
Von Maria Alm führt der Weg über Gasteg hinaus Richtung Saalfelden, am Golfplatz vorbei und weiter zum Ritzensee, wenn du den Tag bis ans Wasser ziehen möchtest. Wer mehr will, erweitert die Runde über den Theurerhof oder den Gasthof Kronreith. Kurz bleibt sie ein feiner Spaziergang mit Einkehr im Ort, lang wird sie zu einer stimmigen Genusswanderung.

„Wandern ist eine
Tätigkeit der Beine
und ein
Zustand der Seele.“
„Wandern ist eine
Tätigkeit der Beine
und ein
Zustand der Seele.“



Tour 2: Stegen, Arbesreiteralm und Hinterjetzbachalm
Manchmal soll ein Wandertag nach Alm schmecken – nach Holzbank, Sonne und einer guten Jause. Dann fährst du mit der Natrunbahn hinauf zu Tom’s Almhütte und gehst bergab Richtung Aberg. Über Unterberg und Jetzbach führt der Weg weiter zur Arbesreiteralm oder zur Hinterjetzbachalm, wenn diese geöffnet ist.
Das Besondere an dieser Tour: Sie ist keine klassische Gipfelwanderung, sondern verbindet Bergbahn, Almwege, Einkehr und einen anderen Rückweg nach Maria Alm. Und wer den Tag langsam ausklingen lassen möchte, findet im Ort noch ein schönes Platzerl für die letzte Pause.
Tour 3: Hinterthal, Triefen und Hochmaisalm
Die Triefen bei Hinterthal sind ein Ort, den man nicht vergisst: Wasser, das waagrecht aus dem Fels tritt – kühl, still und ganz anders als die typischen Aussichtspunkte. Ab Hinterthal führt der Weg entlang der Urslau, mit Möglichkeiten für eine kurze Runde oder eine längere Variante Richtung Hochmais.
Wer mehr gehen möchte, plant über den Eggerhof oder weiter Richtung Filzensattel und Hochmaisalm. Danach lässt sich die Runde über die Jufenalm zurück nach Maria Alm erweitern. Eine gute Wahl für alle, die Wasser, Wald und Almgefühl in einem einzigen Tag verbinden möchten.




Tour 4: Taghaube, Lausköpfe, Steinernes Meer oder Matrashaus
Für erfahrene Bergsteiger wird es rund um Maria Alm ernst – im besten Sinn. Die Taghaube startet beim Parkplatz Erichhütte in Dienten: Nach etwa 30 Minuten erreichst du die Erichhütte, danach geht es rund 2,5 Stunden weiter Richtung Gipfel. Die Lausköpfe sind ab Filzensattel über Rohrmoos und Pichlalm ein aussichtsreiches Ziel für trittsichere Wanderer.
Noch alpiner wird es im Steinernen Meer über Sandten, Ramseider Steig und Riemannhaus – oder am Hochkönig Richtung Matrashaus auf 2.941 m. Diese Touren sind keine Urlaubsspaziergänge: Bergerfahrung, Trittsicherheit, ein früher Start, der Wettercheck und die Hüttenreservierung entscheiden hier über einen guten Tag.
Häufig gestellte Fragen

Der Weg über Gasteg Richtung Saalfelden und weiter zum Ritzensee passt gut, wenn du gehen möchtest, aber keinen großen Bergtag brauchst.
Die Variante über Tom’s Almhütte, Aberg, Arbesreiteralm und Hinterjetzbachalm verbindet Bergbahn, Almwege und Einkehr auf besonders schöne Weise.
Die Triefen bei Hinterthal sind ein stilles Wasser- und Waldziel, bei dem das Wasser direkt aus dem Fels tritt. Sie lassen sich gut mit Wegen entlang der Urslau verbinden.
Taghaube, Lausköpfe, Steinernes Meer, Riemannhaus und Matrashaus sind Ziele für erfahrene, gut vorbereitete Bergsteiger mit Trittsicherheit und Kondition.
